Heilpraktikerin                  Stefanie Dahlhoff

Regulationstherapien haben zum Ziel den Körper in seinem Bestreben sich gesund zu erhalten oder wieder zu werden zu unterstützen. 

Anti - Homotoxikologie nach Dr. Reckeweg

Die drei Säulen dieser Therapie sind, wie sie von Dr. Reckeweg beschrieben wurden:

  • Ausleitung und Entgiftung
  • Immunregulation 
  • Organregeneration

Auf Basis der Anamnese, Labordiagnostik, Ihres bisherigen Krankheitsverlaufes und gegebenenfalls schulmedizinischer Diagnostik werden im Therapiekonzept die Mittel individuell für Ihr Krankheitsbild zusammengestellt und über Infusionen, Eigenblutinjektionen oder anderen homöopatischen Darreichungen verabreicht.
 

Je nach Einordnung ihres persönlichen Krankheitsbildes in die Systematik dieser Therapie, wird ein individuelles Therapiekonzept erstellt, das entweder nur eine der drei Säulen beinhaltet, zwei, oder auch alle drei Säulen. 

Lesen Sie auch weiter unter: http://www.heel.de/Heel-de-HP-Homotoxinlehre.html

Eigenbluttherapie 

Die Eigenbluttherapie ist eine unspezifische Reiztherapie für Ihr Immunsystem, bei der eine kleine Menge Blut aus der Vene entnommen wird. Je nach Erkrankung wird das Blut unverändert weiter verwendet oder mit homöopathischen bzw. naturheilkundlichen Mitteln vermischt. Danach wird es in den Gesäßmuskel oder unter die Haut in Akupunktur- bzw. Schmerzpunkte unter der Haut injiziert.

Das eigene Blut wird nach dem Aufenthalt außerhalb des Körpers von diesem als „fremd“ angesehen und löst so eine Immunreaktion des Körpers aus bzw. stimuliert dessen körpereigene Abwehr. Häufig wird hier, abhängig von der Indikation, nach der Arndt-Schulz-Regel verfahren: „Kleine Reize fachen die Lebenstätigkeit an, mittlere Reize fördern sie, starke hemmen sie, stärkste heben sie auf“.

Auch besteht die Möglichkeit über spezielle Firmen aus Eigenblut Tropfen herstellen zu lassen. Das Blut wird dann ggf. aus dem Ohrläppchen entnommen und homöopathisch aufbereitet. Dieses Verfahren ist besonders geeignet für Kinder und Menschen mit Spritzenangst.

In der Regel werden 8-15 Behandlungen durchgeführt. Je nach Erkrankung sind ein Termin oder mehrere pro Woche sinnvoll. Bei akuten Erkrankungen (z. B. Infekten) kann eine tägliche Eigenblutgabe angebracht sein, bei chronischen Verläufen auch nur eine wöchentliche. Nach Abschluss einer Behandlungsserie kann nach einer Pause ein weiteres Intervall folgen.

Indikationen sind z.B.:

  • Abwehrschwäche
  • Allergien (z. B. Heuschnupfen)
  • Asthma bronchiale
  • Blutbildungsstörungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Erschöpfungszustände
  • Hauterkrankungen (z. B. Ekzeme, Neurodermitis)
  • Infektionen (akut und chronisch)
  • Mykosen (Pilzinfektionen)
  • Rekonvaleszenz (Erholung nach schwerer Erkrankung)
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Wechseljahrsbeschwerden

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie geht davon aus, dass örtlich begrenzte Reizzustände, sogenannte Störfelder, Nervenbahnen so reizen können, dass sie auch in entfernten Körperregionen chronische Beschwerden auslösen und in Gang halten können. Dabei kann jede krankhaft veränderte Stelle des Körpers und jedes krankhaft veränderte Organ zum Störfeld werden. Durch die von diesem Störfeld ausgelöste permanente Reizung entsteht für den Körper ein Dauerstress, der seine eigenen Regulationsmechanismen stört und zu einer „Regulationsstarre“ führt. Die Neuraltherapie unterbricht diese Starre mit Hilfe des injizierten Lokalanästhetikums und der auslösende Herd erhält so wieder Anschluss an das gesamtkörperliche Geschehen.

Pro Behandlung werden ca. 5-10 ml des Lokalanästhetikums (oder eines anderen, für die Neuraltherapie geeigneten Medikaments) gespritzt, je nach Krankheitsbild und Ort der Beschwerden meistens auf mehrere Einstichstellen verteilt. In einigen Fällen reicht bereits eine einzige Behandlung aus, häufig sind jedoch 5-10 Behandlungen sinnvoll, um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen.